Studie: 800 Fahrschulen im Preischeck – Preisunterschiede von mehr als 1.000 Euro

Teuerste Schule in Bayern (2.022 Euro), günstigste in Sachsen (830 Euro)

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Die kommenden Sommerferien sind für viele junge Menschen auch Fahrschulzeit. Im Durchschnitt kostet der Erwerb des Pkw-Führerscheins (Klasse B) in deutschen Fahrschulen 1.380 Euro. Das belegt eine Studie des Produkt-, Energie- und Finanzdienstleistungsportal Preisvergleich.de, welches die Preise von deutschlandweit 802 Fahrschulen untersucht hat. Am tiefsten in die Taschen müssen die Fahrschüler in München greifen. In der Isarmetropole verlangt eine Fahrschule sage und schreibe 2.022 Euro für die komplette Fahrlizenz. Doch dies ist nur die Spitze des Eisberges. Im Detail können etwa für eine Fahrstunde (45 Minuten) bis zu 53 Euro fällig sein, bei angenommenen 18 Pflichtfahrstunden immerhin fast 960 Euro. Am günstigsten ist im bundesweiten Vergleich eine Fahrschule in Leipzig mit 830 Euro. Diese schloss jedoch wenigen Wochen nach Studienabschluss ihre Türen. (Foto download)

Fest steht aber: Am günstigsten sind die Fahrschulen im Durchschnitt in Gera. In der ostthüringischen Stadt zahlen Fahrschüler lediglich rund 930 Euro bis zum Erwerb der Fahrlizenz. Am anderen Ende der Preisspirale findet sich Tübingen mit durchschnittlich 1.873 Euro. Insgesamt bewertet das Studienteam von Preisvergleich.de 15 Städte mit 67 Fahrschulen (insg. 85 Fahrschulen in Städten) als „Abzocker“. Grund: Ihre Preise liegen im Schnitt zwischen 21% und 36% über dem deutschlandweiten Durchschnitt. Kostet im Durchschnitt ein Führerschein in Deutschland 1.381 Euro, müssen die Fahrschüler in den „Abzocker“-Städten im Schnitt 1.750 Euro für den „Lappen“ hinlegen. Folgende Städte zählen dazu: Neumünster (durchschnittliche Gesamtkosten: 1.873 Euro), Konstanz (1.822 Euro), Villingen-Schwenningen (1.804 Euro), München (1.799 Euro), Esslingen (1.796 Euro), Marburg (1.771 Euro), Reutlingen (1.768 Euro), Kaiserslautern (1.713 Euro), Ulm (1.691 Euro), Bayreuth (1.686 Euro), Solingen (1.677 Euro), Siegen (1.676 Euro), Augsburg (1.676 Euro) und Aschaffenburg (1.672 Euro). Die Preise bewegen sich bis zu 36% über dem Bundesdurchschnitt. Keine der 85 untersuchten Schulen konnte als günstig bewertet werden – 13 erhielten die Bewertung überteuert, nur fünf schafften es in das preisliche Mittelfeld.

Süd- und westdeutsche Städte besonders teuer: Bis zu 36% über Bundesdurchschnitt müssen hier für einen Führerschein gezahlt werden.

Süd- und westdeutsche Städte besonders teuer: Bis zu 36% über Bundesdurchschnitt müssen hier für einen Führerschein gezahlt werden.

Laut Studie gelten 23 Städte mit insgesamt 120 Fahrschulen als überteuert. Von den Schulen wurden 35 als „Abzocker“, 52 als überteuert, 31 als Mittelfeld und nur zwei als günstig klassifiziert. Die Fahranfänger müssen hier durchschnittlich zwischen 1.522 Euro und 1.664 Euro bis zur bestandenen Praxis-Prüfung bezahlen. Zu den Städten mit überteuerten Fahrschulen zählen: Bergisch Gladbach, Ludwigsburg, Gießen, Osnabrück, Hanau, Leverkusen, Bamberg, Worms, Recklinghausen, Wilhelmshaven, Stuttgart, Ingolstadt, Freiburg, Mainz, Heidelberg, Regensburg, Koblenz, Wuppertal, Münster, Bielefeld, Wiesbaden, Erlangen und Mülheim an der Ruhr. (Weitere Daten in der Tabelle)

Im preislichen Mittelfeld rangieren 47 Städte. Die Preise schwanken im Städte-Vergleich zwischen 1.519 Euro und 1.244 Euro im Durchschnitt. Zu den Städten im Mittelfeld zählen unter anderem Darmstadt, Braunschweig, Heilbronn, Lübeck, Wolfsburg, Nürnberg, Düsseldorf, Dortmund, Bremen, Hamburg, Hannover oder Karlsruhe. (Weitere Daten in der Tabelle)

Glücklich können sich Fahrschüler in Aachen (1.233 Euro), Rostock (1.182 Euro), Dessau-Roßlau (1.177 Euro), Magdeburg (1.145 Euro), Cottbus (1.126 Euro), Dresden (1.121 Euro), Hildesheim 1.112 Euro), Erfurt (1.076 Euro), Leipzig (1.075 Euro), Berlin (1.069 Euro), Potsdam (1.057 Euro), Brandenburg (1.055 Euro), Chemnitz (1.029 Euro), Halle/ Saale (998 Euro) und Gera (930 Euro) schätzen. In diesen Städten bekommen die Schüler den Führerschein durchschnittlich am günstigsten. Insgesamt wurden in diesen Kommunen 193 Fahrschulen untersucht. (Weitere Daten in der Tabelle)

Doch Achtung: Selbst in Städten mit günstigen Durchschnittspreisen gibt es Fahrschulen, die nach Preisvergleich.de-Erkenntnissen den Fahrschülern überteuerte Preise anbieten. Angesichts der großen Preisunterschiede empfiehlt Preisvergleich.de-Geschäftsführer Rüdiger Biebl: „Ein direkter Vergleich der örtlichen Fahrschulpreise lohnt sich auf jeden Fall. Zudem sollten die Fahrschüler auch immer ein finanzielles Polster parat haben. Denn nicht jeder besteht Theorie und Praxis im ersten Anlauf.“ Auch rät er dazu, sich gerade vor den Sommerferien bei den lokalen Fahrschulen über Ferien-Intensivkurse zu informieren. Oftmals ist es dabei möglich, die theoretische Prüfung innerhalb von zwei Wochen zu absolvieren.

Seit dem 1. April kommen in den Theorieprüfungen erstmals Videofragen, die sogenannten „Fragen mit dynamischen Situationsdarstellungen“, zum Einsatz. Laut Sächsischem Fahrlehrerverband hat dies aber keine Preiserhöhung der Prüfungsgebühren zur Folge.

Tabelle Städte (komplett)

Tabelle Bundesländer

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Studienhintergrund

Abgefragt wurden in der Studie die Gesamtkosten, die Kosten für den Theorieunterricht, Lehrmaterial, normale und Sonder-Fahrstunden sowie für die praktische und theoretische Prüfung. Stand Oktober 2013.

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

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